Die beiden Teamerfolgs-Forscher und Management Development Experten Charles Margerison und Dick McCann gehen seit 25 Jahren in ihrer gemeinsamen empirischen Forschungsarbeit der Frage nach: "Was macht erfolgreiche Teams erfolgreich?"
Das TMS (Team Management System) nach Margerison-McCann ist ein neuer Ansatz der Personal-, Team- und Organisationsentwicklung. Er wurde von den Management-Experten und international bekannten Unternehmensberatern Charles Margerison und Dick McCann erarbeitet. Sie führten breitangelegte empirische Untersuchungen zu erfolgreichen und erfolglosen Teams durch, um Erfolgs- und Misserfolgskriterien zu entdecken.
Auf der Suche nach beschreibbaren Erfolgs- und Misserfolgskriterien in vielen Management-Teams der unterschiedlichsten Branchen fanden sie zunächst heraus, dass neun Schlüsselfaktoren die Basis erfolgreicher Teamarbeit sind.
Wenn die in diesen Schlüsselfaktoren beschriebenen Arbeitsfunktionen insgesamt von einem Team wahrgenommen werden, das Team in seinen Potentialen ausgewogen zusammengesetzt ist und das Team seine Kräfte auf die Geschäftsziele effektiv bündelt, ("Verbinden" - "Linking"), können sich Spitzen- und Hochleistungsteams entwickeln. Wenn auch nur eine Funktion unterrepräsentiert ist oder fehlt, entsteht eine Effizienzlücke.
Alle Arbeitsfunktionen (Types of Work) sind gleich wichtig - in erfolgreichen Teams wurden alle Bereiche von verschiedenen Teammitgliedern wahrgenommen. Sie werden wie folgt beschrieben:Das Koordinieren der Arbeitsfunktionen ist von zentraler Bedeutung und wird daher in der Mitte des Modells angesiedelt. "Verbinden" wird anfangs vom Leiter des Teams oder Teamkoordinator, Prozessbeauftragen oder Teamsprecher und bei reifen Teams von allen im Team wahrgenommen und kann dann je nach Aufgabenstellung sinnvoll rotieren.
Mitarbeiter werden in der Regel nach ihrer Ausbildung, ihren Skills, ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten eingestellt und bewertet. Kompetenz ist das zentrale Kriterium.
Wer jedoch seine Arbeitspräferenzen kennt und nutzt, schöpft aus der Quelle und ist motiviert. Arbeitspräferenzen nutzen heißt: bei der Arbeit den eigenen Neigungen nachgehen, in bevorzugten Tätigkeitsbereichen arbeiten - das tun, was man gern tut.
Aus den vielen tausend Antworten leiteten Margerison-McCann vier Präferenzbereiche und acht Teamrollen ab. Wenn ein Teamleiter weiß, wie die Teamrollen in seinem Team verteilt sind, kann er die Mitarbeiter nicht nur nach ihrer Kompetenz, sondern auch nach ihrer Präferenz einsetzen.
"In einem Team, in dem jeder einzelne viel von dem tut, was er gern tut, erhöhen sich die Energie, die Begeisterung, das Engagement und die Motivation um ein Vielfaches - und dann entsteht ein Hochleistungs-Team."1
Effektivere Arbeitsleistung und größere Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter sind Merkmale von Spitzenteams, wie sie von
Margerison-McCann immer wieder beobachtet wurden.
Zwar spielten auch Indikatoren wie Entgelt, Qualität der Führung durch Vorgesetzte, Aufstiegschancen, selbständiges Arbeiten, Abwechslung,
Gesundheit, Erfahrung und Arbeitsumfeld eine Rolle. Ein gelungenes Zusammenspiel der im Team Management Modell beschriebenen Faktoren trug jedoch
zentral dazu bei, qualitative und quantitative Ergebnisse zu erzielen, die insgesamt den Unternehmens-, Team- und persönlichen Erfolg positiv
beeinflussten:
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